Was will linke Kultur leisten?
http://linkszeitung.de/content/view/55894/52/
23.09.2006
Saarbrücken (LiZ). In Zeiten radikaler Streichungen im öffentlichen
Kultursektor fragen sich immer mehr Künstler, ob sie in Zukunft noch
ihr wirtschaftliches Auskommen haben. Und wie lässt sich, angesichts
der Verlockung des "Sponsorings", die künstlerische Unabhängigkeit
bewahren?
Dorothée Menzner, MdB und Diether Dehm, MdB und Landesvorsitzende der
Linkspartei Niedersachsen erklären: Die Linken in Niedersachsen sind
die eigentlichen Wahlsieger - Nächstes Ziel: Abwahl von Wulff
Delmenhorster Kreisblatt - Montag, 04. September 2006
http://www.dk-online.de/index.php?artikel=1173541
Abgeordneter der Linkspartei im Kerem
Delmenhorst (rh). Mit professioneller musikalischer Könnerschaft
unterstrich der Linkspartei-Bundestagsabgeordnete Diether Dehm am
Sonnabend im „Kerem“ an der Syker Straße sein Engagement für eine enge
Verzahnung von Politik und Kultur. Vor lediglich zwei Dutzend Zuhörern
stellte der Hannoveraner auf Einladung der Linken Alternative
Delmenhorst (LAD) einige Stücke aus seiner aktuellen
Brecht-Gemeinschafts-CD vor, die er aus Anlass des 50. Todestages des
marxistischen Dichters produziert hat. „Daran haben sich auch
CDU/CSU-Politiker wie Norbert Blüm und Peter Gauweiler sowie der
Bundestagspräsident Norbert Lammert beteiligt“, freute sich Diether
Dehm.
Der Landesvorsitzende der Linkspartei Niedersachsen und MdB Dr. Diether Dehm (DIE LINKE.)erklärt:
Der Streik der Flüchtlinge gegen das miserable Kantinenessen und die Ausbeutung in 1-€-Jobs im Lager Blankenburg und für eine dezentrale Unterbringung in den niedersächsischen Kommunen ist vollauf berechtigt. Statt das Essen in miserabler Form als Sachleistung auszugeben, soll Bargeld ausgezahlt werden, damit sich die Betroffenen Flüchtlinge ihr Essen selbst kaufen und zubereiten können. Dringend erforderlich ist die Auflösung der beschönigend vom niedersächsischen Innenminister Schünemann „Ausreisezentren“ genannten Abschiebelager Blankenburg und Bramsche-Hesepe. Die Flüchtlinge sollen durch Unterbringung in Kommunen in die Gesellschaft integriert werden, statt sie in Lagern abzusondern. Den Flüchtlingen ist eine Arbeitserlaubnis zu erteilen, damit sie ihren Lebensunterhalt in regulären Arbeitsstellen selbst verdienen können.
(ND 14.8.06 ungekürzt) - Von Diether Dehm z.Zt. Havanna - 15.08.06
* Der Autor ist Mitglied der Fraktion DIE LINKE im Bundestag.
http://www.nd-online.de/artikel.asp?AID=95448&IDC=2
(gekürzte Version)
Der Zeitpunkt der Erkrankung kam ausgesprochen ungelegen. Für Fidel
Castro. Wegen seines 80.Geburtstags und der Absage an ein paar Tausend
internationaler Feierfreunde und Reisekader. Aber: wäre es Condoleezza
Rices Darm, auch sie hätte die Blutung nicht schlechter einrichten
können. Als sie postwendend mit böser Miene zu gutem Spiel die
kubanische Bevölkerung „zum demokratischen Wandel“ aufrief, ging das
einfach so vorbei.
Von Franz Josef Degenhardt - 07.08.06
http://www.nd-online.de/artikel.asp?AID=94961&IDC=4
Lerryn, seinen nom de guerre, verwende ich immer noch, wenn ich an ihn
denke, mit ihm oder über ihn rede, ihn lobe oder über ihn lästere.
Diether Dehm also, »der Lerryn», hat die westdeutsche Linke mitgemacht,
handgreiflich und kontemplativ, agitatorisch und als Theoretiker, als
Freier und als Funktionär, als Marxist und Sozialist, und er hat sie
mit seinen Lieder begleitet als Fahrender und Sesshafter, witzig und
ernst, komödiantenhaft und poetisch: eine Mischung, die es in der
asketischen, um nicht zu sagen, drögen deutschen Arbeiterbewegung viel
zu wenig gegeben hat.