Heute vor 124 Jahren wurde Bert Brecht geboren. Wer besonders empfindlich unter dem Chaos der Eindrücke „leidet“, sucht nach besonders zusammenhaltender Ordnung. Köpfe brauchen Übersicht. Brecht fand diese zunächst in der Naturwissenschaft, der Medizin, dann im Marxismus. Mit dessen Gebrauch erlangte er nicht nur Weltrang, sondern wurde der umwälzendste dichterische Schöpfer deutscher Sprache in Liebeslyrik, Songs, dialektisch realistischem Theater, in Alltagssprache und Philosophie.
Er kannte eigentlich nur eine Feindschaft: die gegen Ausübende des Monopolkapitals, das vom Bekriegen, Verhungern, Verdursten und Ausplündern profitiert. Als Humanist bat er allerdings um Nachsicht für Mitläufer:
„Selbst die auf ihn schossen
waren nicht andere als er
und nicht ewig auch unbelehrbar.“
(„Über den Tod eines Genossen“).
Wer ihn liest oder singt (wozu mich Franz-Josef Degenhardt mehrfach antrieb), sollte Haltung und Betonung an den jeweiligen Verläufen der Klassenkämpfe erprobend ändern. Die erkenntnisreichsten biografischen Arbeiten stammen von Werner Mittenzwei: „Das Leben des Bertolt Brecht oder Der Umgang mit den Welt rätseln“ und Sabine Kebir.
Seit 100 Jahren wollen deutsche Eliten ans russische Gas. Aber die Mehrheit der deutschen Bevölkerung Frieden mit Russland. Ein weiterer Versuch, die Russen in ein grausames Licht zu rücken, findet gerade in unseren Medien auf dem Rücken der Ukraine statt. Hier rüsten EU und NATO auf und geilen die ukrainische Regierung zum Feldzug gegen den Donbass. Wenn Putin dann tatenlos zusähe, wie seine Leute hingemetzelt würden, damit wäre er in Russland erledigt. Wenn er eingreift, dann soll NordStream II gestoppt und der Kreml öffentlich zum Kriegstreiber gestempelt werden. So jedenfalls der Plan im Pentagon. In dessen Mission die Putin-Hasserin Baerbock unterwegs ist.
„Bin der beliebteste Politiker der Welt, hat mir Forsa versprochen“ -Lauterbach der Oberschwurbler
Lauterbach der Oberschwurbler
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Ohne sarkastische Songs und Spott-Spots (wie von der Zoom-Kombo seit Wochen), ist der herrschende Irrsinn kaum zu ertragen :Weder stimmen Plauderbachs Inzidenzzahlen auch nur annähernd (sogar das ZDF warf ihm seine erlogene Verdreifachung der Dunkelziffer vor); noch seine Hospitalisierungs- & Todesraten (Omikron weist sogar offiziell 91 % weniger auf). Die regierende Groko-Ampel-Bande will sich jetzt nur freisprechen von ihren falschen Prognosen und ihrer Verschrottung des Gesundheitswesens (Streichungen in Intensivstationen, Klinik-Privatisierung, Einsparung bei Pflegekräften, Schliessung bei Gesundheitsämtern etc.).
Der Mensch ist gelegentlich vielschichtig. Sogar ich bin nicht nur ketzerisch und bissig unterwegs!
Vor 27 Jahren hatte ich mit der mehrfachen Olympiasiegerin, Welt- und Europa-Meisterin Katarina Witt die (Sozialkritik auch an Weihnachten nicht aussparende) Musicalgeschichte „Die Eisprinzessin“ nebst Songs geschrieben. Der große Peter Minetti spielt ebenso mit, wie der nicht ganz so große Lex-Barker-Sohn Christopher. Und da wir schon bei Söhnen sind: der John-Huston-Sohn Danny führte Regie. Das Ganze wurde in Hollywood und bei Volker Schlöndorffs Studio von der UFA produziert. Die von Rainer Oleak arrangierten Songs habe ich mit Ute Lemper, Christopher Cross, Curtis Stigers, Mario Andretti und dem tollen Tony Carey aufgenommen.
In diesen matschigen Tagen ein Tipp - besonders für die Kinder!