Zur Strategie einer populär marxistischen Linken
Wer heute die AfD und andere Rechtskräfte in Europa wirkungsvoll bekämpfen will, sollte deren subjektive Faktoren weder sozial noch psychologisch ignorieren. Und ebenfalls nicht: die historischen Prozesse, wie die Klassenkämpfe und die Verhältnisse von Arbeit sowie die Entwicklung von Produktion, die auch individuelle Persönlichkeiten bis ins sogenannte Unterbewusste prägen, befreien oder hemmen.

Im Umgang mit allen Imperialismusopfern und potentiellen WählerInnen gilt:
1. "So übel sie uns auch mitspielen, gebt keinen euresgleichen auf."
2. "Nicht einmal, die auf ihn schossen, waren andere als er und nicht auch unbelehrbar" (aus Die Mutter)
Lasst mich abseits von all dem medialen Krank-Knarrenbauer-, Lindner-, Neuwahl-, Kubicki-, Prozentschwank-usw.-Oberflächengeplänkel (die Medien umgehen die sozialen Fragen wie Altersarmut, was immer wahlentscheidender wird, gerade wie der Teufel das Weihwasser) eine marxistisch materialistische Grundeinschätzung treffen:

Trump hat den Iran und seine Verbündeten bis aufs Blut provoziert, um endlich in seinen Krieg zu kommen.
Wer jetzt noch einen Weltkrieg verhindern will, sollte nicht bloß wohlfeil dem Iran mäßigende Ratschläge geben, sondern gegen den US-Imperialismus auf die Straße gehen!
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Kontakt:
Dr. Diether Dehm
info@diether-dehm.de

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